Sportverein Otzing
Abteilung Fußball

Springender Ball
Sportplatzbau
Springende Ball

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Letzte Aktualisierung am 19.03.10

Auf dieser Seite informieren wir über den geplanten Bau eines neuen Trainingsgeländes für den SV Otzing.

--- Bilder vom Sportplatzbau ---

Auszug aus der Plattlinger Zeitung vom 27.03.2009

Die Fußballer des SV Otzing haben allen Grund zur Freude: Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Mittwochabend dem Bau eines Trainingsgeländes im Außenbereich der Ortschaft zugestimmt. Die Baukosten für das Großprojekt belaufen sich auf rund 150 000 Euro. Die Gemeinde will dem Verein bei der Finanzierung kräftig unter die Arme greifen.
„Ohne die Mithilfe der Gemeinde haben wir keine Chance, das Projekt zu finanzieren“, erklärte 2. SV-Vorsitzender Anton Apfelbeck den Gemeinderäten während der Vorstellung des Projekts im Otzinger Gemeindehaus. Um die Trainingszeiten der acht Jugend- und zwei Seniorenmannschaften einhalten zu können, sei ein zusätzlicher Trainingsplatz mit angeschlossenem Kleinfeld von Nöten, betonte Apfelbeck. Die beiden Herren-Mannschaften müssten derzeit wegen der Überbelegung ohnehin schon auf dem Fußballplatz im benachbarten Altenbuch trainieren. Dadurch entstünden dem SV erhebliche Zusatzkosten für die Platzmiete.
Jugendleiter Reinhard Rockinger sprach zudem das Problem an, dass sich des öfteren Punktspiele von Jugendmannschaften mit Trainingseinheiten anderer SV-Mannschaften überschneiden und so immer wieder Engpässe bei der Platzbelegung auftreten. Außerdem müssten sich viele Mannschaften, die zur selben Zeit trainieren, den Sportplatz teilen, was nicht optimal für den Trainingsablauf sei.
Für das Trainingsgelände sei ein geeigneter Platz im Außenbereich von Otzing nahe der Bahnunterführung gefunden worden, informierte Apfelbeck das Gremium. Ein Plan sei ebenfalls bereits entworfen worden. Die nötige Fläche für den neuen Trainingsplatz, das nebenstehende Kleinspielfeld sowie für Parkplätze beläuft sich auf etwa 20 000 Quadratmeter. Der Kostenvoranschlag der Sportplatzbau-Firma Hilgers beläuft sich auf rund 233 000 Euro - inklusive Bau einer Flutlichtanlage und einer automatischen Bewässerungsanlage, Erdarbeiten sowie aller weiteren Kosten und Arbeitsmaßnahmen.
Abzüglich sämtlicher Einsparmöglichkeiten und jeglichen Leistungen, die durch Mithilfe der Vereinsmitglieder in Eigenregie erbracht werden können - wie etwa der Bau der Zaunanlagen - bleibe laut Apfelbeck ein Betrag in Höhe von 150 000 Euro übrig. Davon sollen 20 Prozent durch den Bayerischen Landessportverband (BLSV) bezuschusst und zehn Prozent per BLSV-Darlehen finanziert werden, rechnete Kassier Josef Röhrl in seinem Finanzierungsplan vor. Da der Verein den Zuschuss erst nach einer Drei- bis Fünfjahresfrist vom BLSV erhält, müsste das Geld zunächst von der Gemeinde vorfinanziert werden. Außerdem biete der Verein der Gemeinde das bisherige Sportplatzgrundstück zum Verkauf an. Das Geld aus dem Verkauf solle ebenfalls in die Finanzierung der neuen Anlage miteinfließen. Der Gesamtdarlehensbetrag beläuft sich nach Röhrls Kostenrechnung somit auf 100 000 Euro.
Im nichtöffentlichen Teil kamen die Gemeindevertreter nach langen Diskussionen schließlich zu folgender Einigung: Die Gemeinde kauft dem Verein das Grundstück, auf dem sich der bisherige Sportplatz befindet, zu einem nicht näher bezifferten Betrag ab. Für das Gesamtdarlehen in Höhe von 100 000 Euro, das der Verein aufnehmen muss, übernimmt die Gemeinde die Darlehenszinsen für die ersten drei Jahre. Außerdem wird die Fläche des künftigen Trainingsgeländes von der Kommune angepachtet, führte Bürgermeister Johannes Schmid aus.
Die Pachtkosten trägt ebenfalls die Gemeinde. Die Vorstandschaft des SV Otzing müsse sich im Gegenzug dazu bereit erklären, jedwede Spenden und sonstige Zuschüsse als sofortige Tilgungsmittel zu verwenden. Die jährliche Tilgung summiert sich laut Röhrl auf etwa 3500 Euro.


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